Richtig sitzen am Arbeitsplatz

Der Rücken schmerzt, die Augen sehen verschwommen, die Arme bewegen sich schwer. Das sind die Folgen einer falschen Büroausstattung, die viele Menschen zu spüren bekommen.

Arbeitgeber sollten erkennen, dass es sich nicht lohnt am falschen Ende zu sparen. Eine ergonomische Büroeinrichtung ist gar nicht so teuer und viele Verbesserungsmaßnahmen kosten gar nichts. Beispielsweise sagt der Physiotherapeut Michal Lierke aus Schwalbach am Taunus, dass die Höhe des Monitors für ein schmerzfreies Arbeiten entscheidend ist. Damit die Nackenmuskulatur nicht ständig angespannt ist, sollten die Augen 30 Grad abwärts gerichtet sein. Diese Einstellung kann man auch ohne Winkelmesser einstellen. Man muss nur gerade sitzen und die Augen schließen und wieder öffnen. Dort wo der Blick als erstes hinfällt, da sollte der Bildschirm stehen.

Die beste Aufstellung des Bildschirms ist 50 cm vom Kopf entfernt, dagegen darf die Tastatur nah am Körper stehen. Hier gilt, dass der Körper umso angespannter wird, je weiter man die Arme nach der Tastatur ausstrecken muss. Außerdem sollten Oberarm und Unterarm beim Tippen einen rechten Winkel bilden. Dafür gibt es Gelkissen, die man zur Schonung der Gelenke, vor allem der Handgelenke, unterlegen kann. Solche Gelkissen gibt es aber auch für den Rücken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für ergonomisches Arbeiten am Arbeitsplatz ist genügend Platz für die Beine zu schaffen. Damit der Rücken, die Hüfte und die Beine geschont werden, ist oft einiges an Überlegung nötig. Die Beine sollen genug Platz unter der Tischfläche haben. Das lange Sitzen ist für einen Menschen ohnehin unnatürlich, deshalb ist ein ergonomischer Bürostuhl nicht nur in der Höhe und an der Lehne verstellbar, sondern sollte komplett dynamisch sein.

 
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